Das Bewerbungsfoto

Wie heißt es doch so schön: „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.“ Das gilt bei jedem neuen Kennenlernen, hat aber umso mehr Bedeutung, wenn es um relevante Begegnungen geht. So auch im Bewerbungsprozess. Kommen BewerberInnen zum Bewerbungsgespräch, bereiten sie sich in aller Regel auf die Fragen der Personalverantwortlichen vor und legen zudem Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild.

Sympathie oder Antipathie
Das vorausgehende Bewerbungsfoto wird in diesem Zusammenhang jedoch oft unterschätzt. Dabei ist es gerade das Foto in den Bewerbungsunterlagen, das den Personalverantwortlichen ein erstes Bild von BewerberInnen gibt. Im Bruchteil einer Sekunde schafft es den eigentlichen ersten Eindruck, entscheidet über Sympathie oder Antipathie – und entscheidet so in vielen Fällen darüber, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber überhaupt zu einem Vorstellunggespräch eingeladen wird.

Bewerbungsfoto vom Profi
Aus diesem Grund haben wir diesmal mit einem Experten auf dem Gebiet der Porträt- und Bewerbungsfotographie gesprochen. Georg Wilke, Fotograph aus Leidenschaft seit bereits 20 Jahren, mit eigenem Studio in der Wiener City, hat bereits so manche Prominenten vor der Linse gehabt. Er weiß, worauf es beim perfekten Bewerbungsfoto ankommt: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, sagt der Künstler mit einem verschmitzten Lächeln. Der Vergleich mit dem Wurm mag vielleicht im ersten Moment wenig schmeichelhaft erscheinen, Wilke erklärt seine Aussage aber sogleich: „Das perfekte Bewerbungsbild muss dem Betrachter, in diesem Fall den Personalverantwortlichen, gefallen. Dafür gilt es einiges zu beachten.“

Worauf legt der Profi Wert?
1. Das Bewerbungsfoto muss – trotz Nachbearbeitung – die Realität zeigen. Die Bilder werden professionell nachbearbeitet, aber eben mit dem perfekten Blick für das richtige Maß.

2. Das Lächeln am Bild muss ehrlich wirken.

3. Die BetrachterInnen sollen das Gefühl erhalten, dass ihnen die Bewerberin oder der Bewerber auf sympathische Art gefallen will. Authentisch, nicht anbiedernd, ist hier die Zielsetzung, so Wilke.

Gut Ding braucht Weile
Doch der Weg zum perfekten Bewerbungsfoto besteht nicht nur aus „dem Knipsen“ der Bilder. Georg Wilke arbeitet nach dem Drei-Säulen-Prinzip:

1. Die Vorbereitung: Im Gespräch klärt Georg Wilke mit den KundInnen zuerst deren Ansprüche ab, etwa für welche Branche oder Position sie sich bewerben möchten. Darüber hinaus pflegt Georg Wilke langjährige Partnerschaften mit VisagistInnen und HairstylistInnen, die sich im Vorhinein um das optimale optische Erscheinungsbild der KundInnen kümmern. Auf Wunsch vermittelt Georg Wilke vorab auch den Kontakt zu Stil- bzw. FarbberaterInnen, die mit den KundInnen die Frage des perfekten Outfits klären.

2. Die Foto-Session: Mit professionellem und modernem Equipment schafft der Profi die Bilder. Wie lange dieser Prozess dauert, ist unterschiedlich: „Manchmal entsteht das beste Bild bereits in den ersten Momenten, manchmal dauert es länger, das kann man im Vorhinein nie wissen.“

3. Die Nachbearbeitung: Von einer eigenen Mitarbeiterin werden die hochauflösenden Bilder nachbearbeitet, um das perfekte Bewerbungsfoto zu erhalten. Laut Wilke kann diese Arbeit durchaus eine Stunde pro Bild in Anspruch nehmen. Gut Ding braucht eben Weile.

Aktuelle Trends
Kann der Profi Trends in der Bewerbungsfotographie erkennen? „Waren die Hintergründe lange Zeit hell, werden sie jetzt dunkler. Das Profil tritt dadurch noch stärker in den Vordergrund“, erklärt Wilke. Wichtige Punkte sind zudem noch die Bildgröße und die Platzierung in den Bewerbungsunterlagen. „Alles, was größer ist als ein Passfoto, ist schon einmal gut“, so Wilke. Generell gilt, je wichtiger die Position, desto größer darf auch das Foto in den Bewerbungsunterlagen sein. Platziert sollte es rechts oben auf der ersten Seite Bewerbungsunterlagen sein, da das bekanntlich die Stelle ist, auf die der Blick zuerst hinfällt.

Bewerbungsfoto mit Jobgarantie
Wilkes KundInnen sind in der Regel Gut-VerdienerInnen, die – sollten sie sich aus dem einen oder anderen Grund in dieser Situation wiederfinden – meistens schon lange in keinem Bewerbungsprozess mehr gestanden sind. Hier braucht es dann oftmals nicht nur ein Bewerbungsfoto, sondern auch Unterstützung bei der Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen. Und auch in diesen Fällen weiß Georg Wilke zu helfen, indem er den richtigen Kontakt vermittelt.

Georg Wilkes Arbeit überzeugt. Die Relevanz des passenden Bewerbungsfotos und sein Können unterstreicht der Profi-Fotograph, indem er auf seine Garantie verweist: Haben seine KundInnen nach sechs Monaten noch immer keinen neuen Arbeitsplatz gefunden, erhalten sie ihr Geld vom Fotographen zurück.

Weitere Details unter: www.foto-wilke.at

Bild: Georg Wilke, Fotograph mit Schwerpunkt auf Porträt-Fotographie

Text: Mag. Catharina Fink

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