Recruiting in Zeiten des Wachstums

Wenn Unternehmen rasch wachsen, laufen sie immer auch Gefahr, ebenso rasch neue Stellen zu schaffen – oftmals ohne zu hinterfragen, ob diese tatsächlich sinnvoll und finanziell vertretbar sind. Um die gesamte Organisationsstruktur nicht aus den Augen zu verlieren, ist es daher ratsam, einen definierten Freigabeprozess über die Geschäftsführung zu etablieren. Dazu gehört die Definition eines konkreten Stellenbesetzungsplans sowie die Klärung von Verantwortlichkeiten für sämtliche Abläufe.

Unternehmen, die hierfür eine/n externe/n PartnerIn, wie etwa eine/n PersonalberaterIn, zurate ziehen, sollten exklusive Rahmenverträge in Betracht ziehen. Dabei gilt es, Jobprofil sowie Suchstrategie und -kanäle im Vorhinein jeder Personalsuche ganz klar zu definieren und auch ein fixes Budget festzulegen.

Zudem sollte während des Recruiting-Prozesses, insbesondere bei Mehrfachbesetzungen, auf Individualität geachtet werden. Denn eines steht fest: BewerberInnen möchten von vornherein wertschätzend und als Individuum behandelt werden.

Werden Stellen schließlich nachbesetzt, sollte der Integrationsprozess der neuen MitarbeiterInnen im Vordergrund stehen. Ziel ist es, zu vermeiden, dass sie mit einer Fülle an neuen Aufgaben sich selbst überlassen sind und es so zu Frustration oder Überforderung kommt.

Im Grunde genommen ist der Recruiting-Prozess vergleichbar mit dem Verkaufs-Prozess – denn in beiden Fällen handelt es sich um eine besondere Art der Akquise.

Franz Hill - General Manager

von Franz Hill

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