Trend Videobewerbung: Kreativ von sich überzeugen

In den USA ist es bereits gang und gäbe, bei uns jedoch noch ein recht junger Trend: sich per selbst gedrehtem Video zu bewerben. Anleitungen, wie es richtig gemacht werden soll, damit das Endergebnis nicht nur einem selbst, sondern im besten Fall auch der/dem neuen ArbeitgeberIn gefällt, finden sich im Internet jedenfalls zuhauf. Und kreative Beispielvideos, die einen nicht nur zum Schmunzeln bringen, sondern auch Lust machen, es selbst einmal mit einem Video zu versuchen – des Spaßes wegen, um up-to-date zu sein. Dazu braucht es im Prinzip als Mindestanforderung nur das Smartphone. Eigens für diesen Zweck entwickelte Apps bieten zusätzliche Unterstützung. Nochmal gut überlegen, was man sagen will. Für einen ordentlich aufgeräumten Hintergrund sorgen. Und los geht’s!

Doch für wen eignen sich Bewerbungsvideos überhaupt?
Prinzipiell kann jede/r ein Bewerbungsvideo senden. Man sollte sich im Vorhinein jedoch Gedanken machen, ob der Arbeitsplatz, den man damit ergattern möchte, eher der klassisch-konservativen oder der Kreativbranche zuzuordnen ist. Entsprechend sollte das Bewerbungsvideo gestaltet sein. Schließlich will man damit punkten. Die perfekten schriftlichen Bewerbungsunterlagen ersetzt ein Video jedoch nicht, es ist eine dem digitalen Zeitalter entsprechende kreative Ergänzung.

Der Vorteil eines Bewerbungsvideos liegt auf der Hand: Zusätzlich zum Bewerbungsschreiben hört die/der potenzielle neue ChefIn die Stimme, sieht Mimik und Gestik und erhält dadurch einen viel persönlicheren Eindruck vom Kandidaten. Zusätzlich bringt der Mehraufwand der Video-Erstellung der/dem BewerberIn im Idealfall Pluspunkte auf der Motivationsskala ein. Derzeit, wo Bewerbungsvideos noch selten in den Personalabteilungen einlangen, hat man damit jedenfalls die Chance, aus der Masse hervorzustechen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Mag. Catharina Fink - Junior Consultant

von Mag. Catharina Fink