Der Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen!

Motivierte MitarbeiterInnen sind für ein Unternehmen bares Geld wert. Sie bringen verlässlich Leistung und stehen der Firma auch in einer schwierigen Phase treu zur Seite. Doch was motiviert MitarbeiterInnen überhaupt? Zu den ausschlaggebendsten Faktoren zählen Anerkennung und Verantwortung, aber auch selbstbestimmtes Arbeiten sowie Erfolg. Klar, ein schöner Arbeitsplatz und eine angemessene Bezahlung sind ebenfalls sehr wichtig, stehen jedoch erst an zweiter Stelle.

Was noch besonders erfreulich an motivierten und zufriedenen MitarbeiterInnen ist? Sie lassen sich auch nicht ganz plötzlich von einer anderen Firma abwerben, nur weil sie dort vielleicht ein paar Euro mehr verdienen.

MitarbeiterInnen wollen gut behandelt werden
Doch was genau sind die Faktoren, die MitarbeiterInnen unzufrieden machen? Da gibt es einige. Angefangen bei schlechter Bezahlung über unschöne Büroräume, wenig wertschätzendes Verhalten der Vorgesetzten, schlechte Stimmung unter den KollegInnen und ein unsicherer Job. Auch wenn anfangs alles ganz toll erscheint, kann es sein, dass mit der Zeit die Unzufriedenheit zunimmt. Dann ist es meist nicht nur ein negatives Ereignis, sondern zum einen gesellt sich das andere und Schritt für Schritt hat sich der sogenannte Hund eingeschlichen. Die Unzufriedenheit ist da.

Mein Chef, der Tyrann!
Sie fragen nicht das erste Mal nach einer Gehaltserhöhung und Ihr Chef speist Sie mit leeren Versprechen ab und fordert zuerst mehr Leistung, obwohl diese bereits überdurchschnittlich ist? Unter den MitarbeiterInnen wird bewusst Zwietracht gesät, denn schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft? Sie wissen, dass Ihr Chef ein Kontroll-Freak ist und Ihre E-Mails liest? Es gibt einige Verhaltensweisen, die auf einen schlechten Führungsstil hinweisen und die letztlich das Vertrauen der MitarbeiterInnen in die oder den Vorgesetzte/n bzw. in das Unternehmen schwinden lassen. Hier hat man die Wahl: gehen oder bleiben?

Der Schaden fürs Unternehmen
MitarbeiterInnen, die in einer solchen Situation die Möglichkeit eines Jobwechsels haben, werden diese auch wahrnehmen. Doch nicht alle MitarbeiterInnen, die unzufrieden sind, wechseln gleich. Sie machen zwar ihre Arbeit, aber ohne Einsatz. In Summe können sie ein Unternehmen viel Geld kosten. Durch sich häufende Krankenstände, unmotiviertes Verhalten und insgesamt weniger Leistung.

Doch welche Gründe haben unzufriedene MitarbeiterInnen zu bleiben? Manche bleiben aufgrund ihres Alters, schließlich sind es nur mehr einige Jährchen bis zur Pension, das geht schon noch und in fortgeschrittenem Alter wird die Jobsuche nicht gerade einfacher. Andere bleiben, weil die Arbeit vom Wohnort entweder nicht weit entfernt oder so gut erreichbar ist. Wiederum andere wechseln das Unternehmen wegen der guten Vereinbarkeit mit der Kinderbetreuung nicht. Und nicht zuletzt gibt es die Fälle, die aufgrund mangelnder Ausbildung froh sind, überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben und wissen, dass sie nicht so schnell einen neuen finden. Gründe zum Bleiben gibt es jedenfalls einige.

Führen muss man können!
Natürlich ist der Arbeitsplatz kein Ponyhof. Arbeit ist und bleibt Arbeit. Macht man etwas, das einem gefällt, umso besser. Dennoch bewegt sich die Arbeitswelt immer in einem Spannungsfeld zwischen Wunsch und Realität, zwischen den für die Zufriedenheit notwendigen Gegebenheiten und den vernachlässigbaren.

Ist man sich dessen als Arbeitgeber/in bzw. als Vorgesetzte/r bewusst, kann man darauf achten, dass die wesentlichen Faktoren für die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen am Arbeitsplatz erfüllt werden. Denn im Endeffekt sind es die Vorgesetzten, die die entscheidenden Fäden über Stimmung und Missstimmung in den Händen halten.

Mag. Catharina Fink - Junior Consultant

von Mag. Catharina Fink