Wie ein boom boom Boomerang: Boomerang Recruiting – Ihre zukünftigen Mitarbeiter*innen sind vielleicht näher als Sie denken

Zuallererst: wenn Sie die 90er miterlebt haben, teilen wir nun den Ohrwurm des Blümchen-Songs, der mich während der gesamten Recherche zu diesem Artikel begleitet hat!

Und auch wenn Sie „Boomerang-Recruiting“ erst einmal nachschlagen mussten, geht es Ihnen wie mir – dabei findet sich die Definition bereits im Begriff: ein*e Boomerang-Mitarbeiter*in, ist ein*e Mitarbeiter*in, welche*r das Unternehmen, für das er*sie arbeitet, verlässt und – wie ein boom boom boom boom Boomerang – einige Zeit später wieder dorthin zurückkehrt.

Was vor allem in der IT-Branche der USA bereits seit einigen Jahren üblich ist – Steve Jobs und Jack Dorsey sind großartige Beispiele für Boomerang-Mitarbeiter – Jack Dorsey, Erfinder und Mitbegründer von Twitter, legte seine Funktion als CEO zurück, um denselben Job einige Jahre später wieder anzutreten und auch Steve Jobs verließ Apple, um etwa ein Jahrzehnt später zurückzukehren.

Hierzulande nutzen kaum Unternehmen Boomerang-Recruiting, dabei birgt dieser Ansatz einige Vorteile, denn Boomerang-Mitarbeiter*innen schaffen oft schneller einen Mehrwert als Neueinstellungen.

  • Sie sparen Zeit und Kosten beim Einstellungsprozess, oft genügt ein kurzes Gespräch um die Rahmenbedingungen des Wiedereintritts zu klären.
  • Da der*die einzustellende Mitarbeiter*in bereits über vorhandene Kenntnisse der Produkte bzw. Aufgaben in Ihrem Unternehmen aufweist, fällt auch ein Einarbeitungsprozess wesentlich kürzer aus oder ganz weg.
  • Die Unternehmenskultur und auch das Team sind dem*der Mitarbeiter*in bereits bekannt.
  • Durch seine*ihre Erfahrungen außerhalb des Unternehmens könnte der*die Mitarbeiter*in neue und nützliche Kompetenzen und neue Ideen mitbringen.

Vor allem im derzeit so hart umkämpften Bewerbermarkt wäre es somit eine Überlegung wert, guten Kontakt zu ehemaligen Mitarbeiter*innen zu halten und Ihnen die Tür offen zu lassen, damit sie zurückkommen, wenn die Zeit reif ist. Denn wer könnte den Menschen den Wert Ihres Unternehmens besser vermitteln als jemand, der Ihr Unternehmen verlassen hat und sich dann entschlossen hat, wieder in Ihr Team zurückzukehren?

Haben Sie bereits ehemalige Mitarbeiter*innen im Sinn, dann stehen Ihre Chancen nicht schlecht, denn vor allem die jüngeren Generationen wünschen sich heute die Flexibilität, andere Optionen zu verfolgen, ohne die Brücken zu ihrer früheren Beschäftigung abzubrechen. Es kann also keinesfalls schaden, Ihre ehemaligen Mitarbeiter*innen in einem kurzen E-Mail oder Telefonat über offene Stellen im Unternehmen zu informieren. Damit das klappt, ist es in natürlich wichtig, dass ausscheidende Mitarbeiter*innen Ihr Unternehmen in guter Erinnerung behalten – gute Austrittsgespräche und ein professionelles Exit-Management sind somit eine unerlässliche Grundlage, dass Rehiring funktionieren kann.

Auch wenn Sie diesen Artikel nun nicht aus der Unternehmensperspektive lesen, lohnt es sich vielleicht, einmal bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber durchzuklingeln – vielleicht gibt es ja eine Rehiring-Option, die für beide Seiten von Interesse ist und Sie werden der nächste Jack Dorsey!

PS: Wir von Hill haben es vor einigen Jahren einmal ausprobiert und eine ehemalige Mitarbeiterin wieder eingestellt – mit dieser Entscheidung sind wir auch Jahre später noch sehr glücklich – wir können die genannten Vorteile nur bestätigen.

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(c) Catarina Feichtl

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